Datenschutzerklärung
KiEPhub – Lern- und Verwaltungsplattform | Stand: März 2026
Verantwortliche
Plattformbetreiber (KiEPhub)
Noch nicht hinterlegt.
Unternehmens-Verantwortlicher
KiEP Freunde e.V.
Gartenstraße 7 68789 St. Leon-Rot
E-Mail: admin@kiepfreunde.de
Gemeinsame Verantwortlichkeit (Art. 26 DSGVO)
KiEPhub ist eine webbasierte Lern- und Verwaltungsplattform, die von mehreren Unternehmen genutzt wird. Gemaess Art. 26 DSGVO besteht eine gemeinsame Verantwortlichkeit zwischen dem Plattformbetreiber und dem jeweiligen Unternehmen, ueber das Sie auf KiEPhub zugreifen.
Plattformbetreiber (KiEPhub) ist verantwortlich fuer:
- Technische Infrastruktur, Hosting und Serverbetrieb
- Cookies, Sitzungsverwaltung und Plattform-Sicherheit
- Plattformweite Dienste (Matrix-Server, H5P Hub, OCR-Verarbeitung)
- OAuth 2.0 / OpenID Connect Authentifizierungssystem
Unternehmens-Verantwortlicher ist zusaetzlich verantwortlich fuer:
- Kundenstammdaten, Profildaten und Kontaktdaten
- Bestellungen, Zahlungen und Rechnungen
- Terminbuchungen und -verwaltung
- Lernplattform-Inhalte und Kurseinschreibungen
- Unternehmensspezifische Integrationen (EasyVerein, Lexware, Moodle)
- Aktivitaetsverfolgung (Time-Tracking)
Die wesentlichen Inhalte der Vereinbarung ueber die gemeinsame Verantwortlichkeit sind beim Plattformbetreiber einsehbar. Unabhaengig von der internen Aufgabenteilung koennen Sie Ihre Rechte gegenueber jedem der Verantwortlichen geltend machen.
Cookies und Sitzungsverwaltung
Technisch notwendige Cookies
KiEPhub verwendet ausschliesslich technisch notwendige Cookies:
| Cookie | Zweck | Lebensdauer |
|---|---|---|
| Sitzungs-Cookie | Authentifizierung und Sitzungsverwaltung | 120 Minuten (nach letzter Aktivitaet) |
| CSRF-Cookie | Schutz vor Cross-Site-Request-Forgery-Angriffen | Sitzungsdauer |
| Angemeldet-bleiben-Cookie | Automatische Wiederanmeldung (optional) | Konfigurierbar |
Cookie-Eigenschaften
Alle Cookies sind mit folgenden Sicherheitsmassnahmen versehen:
- HttpOnly: Ja – Cookies sind nicht per JavaScript auslesbar
- SameSite: Lax – Schutz vor CSRF-Angriffen
- Secure: Ja (bei HTTPS-Betrieb) – Uebertragung nur ueber verschluesselte Verbindung
Keine Tracking-Cookies
KiEPhub verwendet keine Tracking-Cookies, Analyse-Cookies oder Werbe-Cookies. Es werden keine Cookies von Drittanbietern gesetzt. Google Analytics, Facebook Pixel oder vergleichbare Tracking-Dienste werden nicht eingesetzt.
Da ausschliesslich technisch notwendige Cookies verwendet werden, ist keine gesonderte Cookie-Einwilligung nach § 25 TDDDG (ehem. TTDSG) erforderlich.
Sitzungsspeicherung
Sitzungsdaten werden in der Datenbank gespeichert und enthalten:
- Authentifizierungsstatus
- CSRF-Token
- Nutzereinstellungen fuer die aktuelle Sitzung
Sitzungen laufen nach 120 Minuten Inaktivitaet automatisch ab.
Datensicherheit
Technische Massnahmen
- Verschluesselung bei Uebertragung: Alle Verbindungen werden ueber TLS/HTTPS verschluesselt
- Passwort-Hashing: Passwoerter werden als Einweg-Hash (bcrypt) gespeichert und koennen nicht zurueckgerechnet werden
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: Optional verfuegbar (TOTP-Verfahren)
- API-Authentifizierung: OAuth 2.0 mit verschluesselten Zugangstoken (Laravel Passport)
- Verschluesselte Speicherung: API-Schluessel und Zugangsdaten fuer externe Dienste werden verschluesselt in der Datenbank gespeichert
- CSRF-Schutz: Alle Formulare und zustandsaendernden Anfragen sind gegen Cross-Site-Request-Forgery geschuetzt
- HttpOnly-Cookies: Session-Cookies sind nicht per JavaScript auslesbar
Organisatorische Massnahmen
- Mandantentrennung: Unternehmensdaten werden durch eine mehrstufige Mandantenarchitektur strikt getrennt (Tenant-Middleware)
- Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Zugriff auf Daten wird durch Rollen (Super-Admin, Unternehmens-Admin, Mitglied, Lernender etc.) gesteuert
- Prinzip der Datenminimierung: Es werden nur die fuer den jeweiligen Zweck erforderlichen Daten erhoben
- Lokale Datenverarbeitung: OCR und KI-Verarbeitung erfolgen ausschliesslich lokal auf dem Server, ohne Uebermittlung an externe Cloud-Dienste
Dateispeicherung
- Private Dateien werden in einem nicht oeffentlich zugaenglichen Verzeichnis gespeichert
- Oeffentlich zugaengliche Dateien (z. B. Profilbilder) sind nur ueber gesicherte Pfade erreichbar
- Hochgeladene Dokumente werden ausschliesslich serverseitig verarbeitet
OpenID Connect und API-Zugang
OAuth 2.0 / OpenID Connect
KiEPhub stellt einen OAuth 2.0-Autorisierungsserver mit OpenID-Connect-Unterstuetzung bereit. Dieser ermoeglicht es angebundenen Anwendungen, sich mit den KiEPhub-Zugangsdaten anzumelden (Single Sign-On).
Uebermittelte Daten bei OIDC-Authentifizierung:
- Nutzer-ID (sub)
- E-Mail-Adresse und Verifizierungsstatus
- Vor- und Nachname
- Unternehmens-ID und Rolle (KiEPhub-spezifisch)
Die Freigabe dieser Daten erfolgt nur nach ausdruecklicher Zustimmung des Nutzers im Rahmen des OAuth-Autorisierungsablaufs.
API-Endpunkte
KiEPhub bietet API-Endpunkte, die per Bearer-Token (OAuth 2.0) geschuetzt sind. Die folgenden Bereiche (Scopes) sind definiert:
openid,profile,email– Standard-OIDC-Bereichetime-tracking– Zugriff auf die Zeiterfassungs-APIarchive-write– Schreibzugriff auf das Entwicklungsarchiv
Token koennen jederzeit vom Nutzer widerrufen werden.
Externe Plattform-Dienste
H5P Hub
Beim Abruf der verfuegbaren Inhaltstypen fuer die Lernplattform kontaktiert der Server den H5P Hub (h5p.org):
- Uebermittlung einer anonymen Server-Kennung (site_uuid)
- Abruf von Metadaten zu verfuegbaren Inhaltstypen
Es werden keine personenbezogenen Nutzerdaten uebertragen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an aktuellen Lerninhalten). Anbieter: H5P Group, Norwegen.
Matrix-Kommunikation
KiEPhub ist an einen selbst gehosteten Matrix-Server (Synapse) angebunden:
- Automatische Erstellung eines Matrix-Benutzerkontos bei Erstanmeldung
- Zuordnung zu Unternehmens-Chatraeumen
- Login-Token fuer Single-Sign-On (SSO)
Die Kommunikation erfolgt ueber den selbst gehosteten Synapse-Server. Nachrichten werden Ende-zu-Ende-verschluesselt uebertragen, sofern die beteiligten Clients dies unterstuetzen.
Archivierungsfunktion (geplant): Ueber das Signalwort #notiert koennen Chat-Threads im KiEPhub archiviert werden. Bei privaten Chats wird ausschliesslich die eigene Zusammenfassung des Nutzers gespeichert – nicht der vollstaendige Chatverlauf des Gegenueber (DSGVO-konform). Mit #vergessen kann eine Archivierung rueckgaengig gemacht werden.
Zweck: Interne Kommunikation, Teamkollaboration. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Dokumentenverarbeitung und OCR
Nutzer koennen Dokumente (PDF, Bilder) hochladen, die lokal verarbeitet werden:
- Originaldateiname, Dateipfad, MIME-Typ, Dateigroesse
- Per OCR (Tesseract) extrahierter Text
- Per KI (Ollama) strukturiert extrahierte Daten (z. B. Rechnungsdaten)
- Verarbeitungsstatus
Wichtig: Die Texterkennung (OCR) erfolgt lokal auf unserem Server. Die KI-gestuetzte Extraktion erfolgt auf einem in Deutschland (Rechenzentrum Hetzner, innerhalb der EU) betriebenen Server unseres IT-Dienstleisters, der die Daten ausschliesslich in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen verarbeitet (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO). Es werden keine Dokumente oder deren Inhalte an KI-Cloud-Anbieter (z. B. OpenAI, Google, Anthropic) uebertragen. Die eingesetzte KI (Ollama) wird selbst betrieben; es findet kein Training von KI-Modellen mit Ihren Daten statt.
Zweck: Automatisierte Belegerfassung und -zuordnung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Videokonferenzen (BigBlueButton)
Fuer Videokonferenzen wird BigBlueButton eingesetzt:
- Gastlinks mit Token-basiertem Zugang
- Teilnahmeprotokollierung (Gast-Eintraege)
- Analyserueckrufe (Teilnehmermetriken, Umfrageergebnisse)
Zweck: Durchfuehrung von Online-Meetings und Schulungen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Interne Bilder und Konferenz-Screenshots
Mit Ihrer ausdruecklichen Einwilligung speichern wir Fotos und Screenshots aus Videokonferenzen fuer ausschliesslich interne Zwecke innerhalb der Plattform (insbesondere als internes Profilbild). Diese Bilder werden:
- nur innerhalb von KiEPhub fuer berechtigte Nutzer (z. B. Verwalter, Lehrer) sichtbar gemacht,
- nicht auf oeffentlichen Seiten oder Karten veroeffentlicht,
- nicht an Dritte weitergegeben,
- auf Ihr Verlangen jederzeit geloescht.
Die Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung fuer die Zukunft widerrufen werden. Ohne diese Einwilligung erfolgt keine Speicherung interner Bilder; die Nutzung der Plattform ist davon unabhaengig moeglich.
Zweck: Zuordnung und Wiedererkennung von Personen innerhalb der Plattform. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).
E-Mail-Versand
Fuer den Versand transaktionaler E-Mails (Kontoverifizierung, Terminbestaetigungen, Bestellbestaetigungen, Passwort-Zuruecksetzung) wird ein E-Mail-Dienstleister eingesetzt. Je nach Konfiguration koennen folgende Dienste verwendet werden:
- SMTP-Server (selbst gehostet oder externer Provider)
- Postmark (Wildbit LLC, USA)
- Amazon SES (Amazon Web Services, Inc., USA)
- Resend (Resend, Inc., USA)
Bei Nutzung von US-Diensten erfolgt die Datenuebermittlung auf Grundlage von Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
Uebermittelte Daten: E-Mail-Adresse, Name des Empfaengers, Nachrichteninhalt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken
Es findet keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte zu Werbe- oder Marketingzwecken statt. Es werden keine Daten an Adresshaendler, Datenbroker oder aehnliche Unternehmen verkauft.
Drittlandsuebermittlung
Eine Uebermittlung personenbezogener Daten in Drittlaender (ausserhalb des EWR) findet nur dann statt, wenn einer der folgenden Dienste eingesetzt wird:
- Zoom (USA) – fuer Videokonferenzen
- Telegram (VAE) – fuer Bot-Integration
- Postmark / Amazon SES / Resend (USA) – fuer E-Mail-Versand (je nach Konfiguration)
- Bezahldienste der jeweiligen Firma (zum Beispiel Stripe, PayPal, Apple Pay, Google Pay, Klarna) – für Bezahlvorgänge
In diesen Faellen ist die Uebermittlung durch Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) und/oder einen Angemessenheitsbeschluss (Art. 45 DSGVO, EU-US Data Privacy Framework) abgesichert.
Die Kern-Datenverarbeitung (Datenbank, Dateispeicherung, OCR, KI) findet ausschliesslich auf Servern innerhalb des EWR statt.
Automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Die eingesetzte KI (Ollama) dient ausschliesslich der Unterstuetzung bei der Datenextraktion aus Dokumenten und der Chat-Funktion und trifft keine rechtlich relevanten Entscheidungen ueber betroffene Personen.
Rechte der betroffenen Personen
Betroffene Personen haben gemaess der DSGVO folgende Rechte:
Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
Sie haben das Recht, eine Bestaetigung darueber zu verlangen, ob personenbezogene Daten verarbeitet werden. Im Falle einer Verarbeitung haben Sie das Recht auf Auskunft ueber die verarbeiteten Daten sowie weitere Informationen (Verarbeitungszwecke, Kategorien, Empfaenger etc.).
Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
Sie haben das Recht, die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Die Aktualisierung von Profildaten kann jederzeit selbststaendig in den Kontoeinstellungen unter „Profil" vorgenommen werden.
Recht auf Loeschung (Art. 17 DSGVO)
Sie haben das Recht, die Loeschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. In den Kontoeinstellungen steht eine Funktion zur Kontoloeschung zur Verfuegung, die das Benutzerkonto und die zugehoerigen Daten dauerhaft entfernt.
Einschraenkung: Daten, die steuerlichen oder handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen (z. B. Rechnungen, Zahlungsdaten), koennen erst nach Ablauf der gesetzlichen Fristen geloescht werden.
Recht auf Einschraenkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
Sie haben das Recht, unter bestimmten Voraussetzungen die Einschraenkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
Recht auf Datenuebertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gaengigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Bitte wenden Sie sich hierzu an den Verantwortlichen unter der oben genannten Kontaktadresse.
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
Sie haben das Recht, aus Gruenden, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) beruht, Widerspruch einzulegen.
Recht auf Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, haben Sie das Recht, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Die Rechtmaessigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird davon nicht beruehrt.
Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehoerde (Art. 77 DSGVO)
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehoerde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstoesst.
Aenderungen dieser Datenschutzerklaerung
Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklaerung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Aenderungen an unseren Diensten umzusetzen. Fuer Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklaerung.
Erhobene Daten und Zwecke der Verarbeitung
Registrierung und Benutzerkonto
Bei der Registrierung und Nutzung eines Benutzerkontos werden folgende Daten erhoben:
| Daten | Zweck | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| Vorname, Nachname | Identifikation, Anrede, Kommunikation | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung) |
| Benutzername | Eindeutige Identifikation im System | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| E-Mail-Adresse | Kontoverifizierung, Kommunikation, Benachrichtigungen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Passwort | Zugangsschutz (wird ausschliesslich als kryptographischer Hash gespeichert) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Zwei-Faktor-Authentifizierung (optional) | Erhoehte Kontosicherheit mittels TOTP-Verfahren | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) |
Die E-Mail-Adresse wird durch einen Verifizierungslink bestaetigt. Passwoerter werden nie im Klartext gespeichert, sondern ausschliesslich als Einweg-Hash (bcrypt).
Erweiterte Profildaten (Personen)
Nutzer koennen freiwillig zusaetzliche Profildaten hinterlegen:
- Anrede, Titel, Zweitname, Namenszusatz, Pseudonym
- Geschlecht
- Geburtsdatum
- Profilbild
- Telefonnummer(n) und weitere E-Mail-Adressen
- Postanschrift(en) inkl. Angaben zur Verwendung (Brief, Paket, Rechnung)
- Persoenliche Notizen
Zweck: Verwaltung von Kontaktdaten, Zuordnung zu Unternehmen und Kursen, Kommunikation, Rechnungsstellung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung), bei freiwilligen Angaben Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).
Geburtsdatum als Pflichtangabe: Bei einer Vereinsmitgliedschaft, einem Schul- oder Ausbildungsvertrag und bei Vertraegen mit laufenden Zahlungen (Abonnement) ist das Geburtsdatum Pflicht. Wer sich zu laufenden Zahlungen verpflichtet, braucht als Minderjaehriger die Zustimmung seiner Eltern (§§ 106 ff. BGB); zudem fuehrt das Mitgliederverzeichnis das Geburtsdatum. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Fuer den Chat wird das Geburtsdatum beim ersten Oeffnen abgefragt (siehe Abschnitt „Chat“). Bei einmaligen Kaeufen und kostenlosen Angeboten fragen wir es nicht ab.
Unternehmensdaten
Fuer die Zuordnung zu Unternehmen und die Mandantenfaehigkeit werden Unternehmensdaten verarbeitet:
- Unternehmensname, Rechtsform, Gruendungsdatum
- Steuernummer, USt-IdNr., Handelsregisterdaten
- Website, Logo, Favicon, Primaerfarbe (Branding)
- Kontaktdaten und Bankverbindungen (IBAN, BIC)
Zweck: Mandantentrennung, Rechnungsstellung, rechtliche Anforderungen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtung, z. B. steuerliche Aufbewahrungspflichten).
Zahlungsdaten
Fuer die Abwicklung von Bestellungen und Zahlungen werden folgende Daten verarbeitet:
- SEPA-Lastschrift: Kontoinhaber, IBAN, BIC, Mandatsnummer, Mandatsdatum
- PayPal: E-Mail-Adresse des PayPal-Kontos
- Kreditkarte: Ausschliesslich die letzten 4 Ziffern, Karteninhaber, Ablaufdatum (keine vollstaendige Kartennummer)
- Bankueberweisung: Transaktionsdaten (Datum, Betrag, Verwendungszweck, Gegenpartei IBAN/Name)
Zweck: Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung, Buchhaltung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung), Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (steuerliche Aufbewahrungspflichten).
Bestellungen und E-Commerce
Bei Bestellungen ueber den integrierten Shop werden verarbeitet:
- Bestellnummer, Bestelldatum, Bestellstatus
- Bestellte Artikel mit Preisen, Mengen, Mehrwertsteuer
- Lieferadresse und Rechnungsadresse (vollstaendige Anschrift)
- Zahlungsstatus und -methode
- Sendungsverfolgungsnummer und Versanddienstleister
- Ggf. Verzicht auf das Widerrufsrecht mit Zeitstempel
Zweck: Vertragserfuellung, Versand, Buchhaltung, gesetzliche Aufbewahrungspflichten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Lernplattform und H5P-Inhalte
Im Rahmen der Lernplattform werden folgende Daten verarbeitet:
- Kurseinschreibungen und Teilnehmerzuordnungen
- Erstellte H5P-Lerninhalte (Titel, Autor, Lizenz, Inhalt, Beschreibung)
- Kursbereiche, Kurs-Tags und Kursfortschritt
- Zuordnung von Inhalten zu Nutzern und Unternehmen
Zweck: Bereitstellung von Lerninhalten, Kursverwaltung, Fortschrittsverfolgung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung).
H5P-Inhalte werden lokal auf dem Server gespeichert.
Terminverwaltung
Fuer die Terminbuchung und -verwaltung werden verarbeitet:
- Name, E-Mail, Telefonnummer des Buchenden
- Termin-Zeitraum (Start/Ende), Termintyp
- Gastgeber und Buchender (Nutzerzuordnung)
- Nachricht des Buchenden
- Ort und ggf. Zoom-Meeting-Daten (Meeting-ID, Beitritts-URL)
- Stornierungsdaten (Zeitpunkt, Stornierungsgrund)
- Erinnerungsstatus
Zweck: Terminkoordination, Erinnerungen, Stornierungsverwaltung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Termine koennen als ICS-Datei exportiert und in Kalenderanwendungen (z. B. Google Calendar) importiert werden.
Aktivitaetsverfolgung (Time-Tracking)
Sofern aktiviert, werden im Rahmen der Aktivitaetsverfolgung folgende Daten erfasst:
- Anwendungsname und Fenstertitel der genutzten Applikation
- Aufgerufene URL
- Aktiv-/Inaktiv-Status
- Zeitstempel der Erfassung (Heartbeat)
Die Erfassung erfolgt ueber eine API-Schnittstelle und ist regelbasiert konfigurierbar (z. B. getrennte Regeln fuer berufliche und private Nutzung). Taeglich werden aggregierte Zusammenfassungen erstellt.
Zweck: Zeiterfassung, Produktivitaetsanalyse, Arbeitszeitdokumentation. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung im Rahmen eines Beschaeftigungsverhaeltnisses), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse des Arbeitgebers).
KI-Chat
Die Plattform bietet eine KI-Chat-Funktion, bei der folgende Daten verarbeitet werden:
- Chat-Sitzungen (Titel, zugeordneter Nutzer und Unternehmen)
- Chat-Nachrichten innerhalb der Sitzungen
- Verwendetes KI-Modell
Zweck: Unterstuetzung bei Aufgaben durch KI-basierte Textverarbeitung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch aktive Nutzung), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Protokoll der Verwaltung (Simulation, Anmelden als, Freigaben)
Personen mit Verwaltungsrechten können sich ansehen, wie die Plattform für ein anderes Konto aussieht (Simulation); Lernbegleitungen und Eltern können das für die von ihnen betreuten Schülerinnen und Schüler bzw. ihre Kinder. Zur Fehlersuche können sich Plattform-Administratoren außerdem als ein anderes Konto anmelden. Und sie legen fest, wer welche Bereiche der Plattform sehen darf (Freigaben). Damit diese Zugriffe nachvollziehbar bleiben, protokollieren wir:
- wer wann die Ansicht welches Kontos geöffnet oder beendet hat (Kontonummern, Zeitpunkt, IP-Adresse),
- bei der Anmeldung als ein anderes Konto zusätzlich die E-Mail-Adressen beider Konten und die Kennung des verwendeten Browsers,
- wer wann welche Freigabe erteilt oder entzogen hat (Kontonummer, Zeitpunkt, Bereich und Freigabe).
Inhalte des betrachteten Kontos werden dabei nicht gespeichert.
Zweck: Nachvollziehbarkeit von Verwaltungszugriffen, Schutz vor Missbrauch, Nachweis der vergebenen Zugriffsrechte. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer sicheren und nachvollziehbaren Verwaltung).
Externe Dienste und Datenweitergabe
Moodle (Lernmanagementsystem)
Bei aktivierter Moodle-Integration werden Kurseinschreibungen und Teilnehmerdaten mit einer externen Moodle-Instanz synchronisiert. Die Kommunikation erfolgt ueber eine verschluesselte API-Verbindung. Der API-Schluessel wird verschluesselt gespeichert.
Uebermittelte Daten: Nutzername, E-Mail, Kurszuordnungen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
EasyVerein (Mitgliederverwaltung)
Bei aktivierter EasyVerein-Integration werden Kontaktdaten, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Mitgliedsgruppen und Belege mit EasyVerein synchronisiert.
Uebermittelte Daten: Kontaktdaten der Mitglieder, Adressdaten, Belegdaten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Anbieter: EasyVerein GmbH, Deutschland.
Lexware Office (Buchhaltung)
Bei aktivierter Integration werden Kontakt- und Rechnungsdaten mit Lexware Office synchronisiert.
Uebermittelte Daten: Kundendaten, Rechnungsinformationen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Anbieter: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Deutschland.
Odoo (abgeschaltetes Archiv)
Bis zum 15.10.2026 haben wir Buchungs- und Kundendaten zusätzlich in einer selbst betriebenen Odoo-Installation auf unserem Server in Deutschland gespiegelt. Diese Anbindung ist beendet. Die gespiegelten Kopien liegen seitdem nur noch als abgeschaltetes Archiv auf unserem Server, ohne Zugriff von außen; wir löschen sie, sobald wir sie als Sicherung nicht mehr benötigen.
Nextcloud
Bei aktivierter Nextcloud-Integration wird der Nextcloud-Benutzername in den Kontaktdaten gespeichert, um die Verknuepfung mit dem Dateisystem zu ermoeglichen.
Uebermittelte Daten: Benutzername. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Telegram
KiEPhub bietet eine Telegram-Bot-Integration:
- Speicherung des Telegram-Benutzernamens und der Chat-ID in den Kontaktdaten
- Empfang von Nachrichten ueber einen Webhook
Uebermittelte Daten: Telegram-Benutzername, Chat-ID. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Verknuepfung). Anbieter: Telegram FZ-LLC, Dubai, VAE. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Telegram.
Zoom (Videokonferenzen)
Fuer bestimmte Termine kann eine Zoom-Integration genutzt werden:
- Meeting-ID, Beitritts-URL und Start-URL werden gespeichert
- Die Videokonferenz selbst wird ueber Zoom-Server abgewickelt
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Anbieter: Zoom Video Communications, Inc., USA. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Zoom. Die Datenuebermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage von Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
Aufbewahrungsfristen
| Datenkategorie | Aufbewahrungsfrist | Grundlage |
|---|---|---|
| Benutzerkonto | Bis zur Loeschung durch den Nutzer | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Bestellungen und Rechnungen | 10 Jahre nach Abschluss des Geschaeftsjahres | § 147 AO, § 257 HGB |
| Zahlungsdaten (SEPA-Mandate) | 14 Monate nach letzter Einziehung bzw. 10 Jahre (Buchhaltungsbelege) | § 147 AO |
| Banktransaktionen | 10 Jahre | § 147 AO |
| Sitzungsdaten | 120 Minuten nach letzter Aktivitaet | Technische Notwendigkeit |
| Aktivitaetsdaten (Time-Tracking) | Konfigurierbar je Unternehmen | Art. 6 Abs. 1 lit. b/f DSGVO |
| E-Mail-Verifizierungstoken | Bis zur Verifizierung | Technische Notwendigkeit |
| Passwort-Reset-Token | 60 Minuten | Technische Notwendigkeit |
| Server-Protokolle (Logs) | 14 Tage (Standard) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Protokoll der Verwaltung: Simulation und Anmeldung als anderes Konto | 365 Tage | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Protokoll der Verwaltung: Änderungen an Freigaben | Ohne feste Frist (Nachweis der vergebenen Zugriffsrechte) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Hochgeladene Dokumente | Bis zur Loeschung durch den Nutzer oder Projektende | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Chat-Sitzungen (KI) | Bis zur Loeschung durch den Nutzer | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO |
Datenuebermittlung an EasyVerein
Dieses Unternehmen nutzt EasyVerein zur Mitgliederverwaltung. Bei aktivierter EasyVerein-Integration werden Kontaktdaten, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Mitgliedsgruppen und Belege automatisiert mit EasyVerein synchronisiert.
Uebermittelte Daten: Anrede, Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Postanschriften (Privat/Geschaeftlich), Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Bankverbindung (IBAN/BIC, Mandatsdatum), Mitgliedsnummer, Mitgliedsgruppen-Zuordnung, Belegdaten (Beitragsrechnungen, Spendenquittungen).
Zweck: Mitgliederverwaltung, Beitragsabrechnung, Spendenbescheinigungen, Buchhaltung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung im Rahmen der Mitgliedschaft), Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (steuerliche Aufbewahrungspflichten), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an effizienter Vereinsverwaltung).
Anbieter: SD Software-Design GmbH (Betreiberin von EasyVerein), Basler Landstrasse 8, 79111 Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Datenschutzhinweise des Anbieters: Es gelten zusaetzlich die Datenschutzbestimmungen von EasyVerein, abrufbar unter https://software-design.de/agentur/datenschutz?domain=easyVerein.com. Der Anbieter ist mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag gemaess Art. 28 DSGVO verpflichtet.
Lernplattform Moodle
Dieses Unternehmen nutzt die Open-Source-Lernplattform Moodle (erreichbar unter https://lernen-addonschule.kiepstaging.de) fuer die Bereitstellung von Lerninhalten, Kursen und Lernfortschrittsverfolgung.
Verarbeitete Daten: Vor- und Nachname, Benutzername, E-Mail-Adresse, Kurszuordnungen, Kursfortschritt, Teilnahmeprotokolle, hochgeladene Aufgaben/Abgaben, Forenbeitraege, Bewertungen und Kommentare innerhalb der Kurse, Anmelde-Zeitstempel.
Datenuebermittlung KiEPhub → Moodle: Sobald Sie ueber KiEPhub Zugang zu Moodle-Kursen erhalten - etwa mit der Freigabe Ihres Zugangs oder nach dem Kauf eines Kurses -, werden Benutzername, E-Mail, Vor- und Nachname sowie Kurseinschreibungen automatisiert von KiEPhub an die Moodle-Instanz uebertragen, damit Sie sich mit Ihrem KiEPhub-Konto in Moodle anmelden koennen (Single-Sign-On). Die Kommunikation erfolgt ueber eine verschluesselte API-Verbindung. Der API-Zugangsschluessel wird verschluesselt gespeichert.
Hosting: Die genutzte Moodle-Instanz wird auf einem von uns kontrollierten Server innerhalb der Europaeischen Union betrieben. Es findet keine Uebermittlung an externe Cloud-Dienste oder Drittlaender statt. Wir sind als Betreiber der Moodle-Instanz selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO; eine separate Auftragsverarbeitung durch Dritte erfolgt nicht.
Software-Hersteller: Die eingesetzte Software ist Moodle™ — eine Open-Source-Software, entwickelt von Moodle Pty Ltd, Perth, Australien. Da die Software lokal auf unserem Server laeuft, findet keine Datenuebermittlung an den Software-Hersteller statt.
Cookies in Moodle: Moodle setzt eigene technisch notwendige Sitzungs-Cookies (MoodleSession) zur Authentifizierung. Diese verbleiben auf unserer Moodle-Domain und werden nicht an Dritte uebermittelt.
Zweck: Bereitstellung von Lerninhalten, Kursverwaltung, Fortschrittsverfolgung, Bewertung von Aufgaben.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung — Bereitstellung der Lernplattform), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer einheitlichen Lern- und Verwaltungsumgebung).
Aufbewahrung: Kursinhalte und Lernfortschritte werden bis zur Loeschung des Benutzerkontos oder bis zum Ende des jeweiligen Kurses aufbewahrt. Auf Wunsch werden Daten in der Moodle-Instanz frueher geloescht (Art. 17 DSGVO).
Chat (Matrix)
Dieses Unternehmen nutzt einen unternehmensinternen Chat auf Basis der Open-Source-Software Matrix (Chat-Server: https://matrix-staging.kiepcloud.de). Der Chat ist Bestandteil von KiEPhub selbst und wird unmittelbar im Browser bedient; eine zusaetzliche Anwendung ist dafuer nicht erforderlich. Er dient der verschluesselten Kommunikation zwischen Mitgliedern, Mitarbeitenden und gegebenenfalls zugeordneten Kontakten innerhalb der Plattform.
Verarbeitete Daten: Vor- und Nachname, Anzeigename (Display Name), interne Matrix-Benutzer-ID, Geraete-Identifikatoren (Device IDs) zum Zweck der Ende-zu-Ende-Verschluesselung, Profil-Bild (sofern hinterlegt), Sitzungs-Tokens, Inhalte gesendeter Nachrichten und versandter Dateien sowie Zeitstempel und Lese-Status. Mitgliedschaften in Raeumen, gesendete Reaktionen und Anwesenheits-Status.
Geburtsdatum: Ist auf Ihrer Karteikarte bei diesem Unternehmen noch kein Geburtsdatum hinterlegt, fragt der Chat beim ersten Oeffnen einmal danach und speichert es auf der Karteikarte. Daran erkennen wir, ob in einem Gespraech Erwachsene und Minderjaehrige zusammentreffen, und wenden dafuer besondere Schutzregeln an; so ist etwa die Handy-App (Element) nur Volljaehrigen freigegeben. Andere Chat-Teilnehmende sehen Ihr Geburtsdatum nicht. Fuer Kinder, die von ihren Eltern betreut werden, tragen die Eltern das Geburtsdatum ein. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Kinder und Jugendliche im Chat zu schuetzen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Das Geburtsdatum bleibt gespeichert, solange Ihre Karteikarte besteht.
Ende-zu-Ende-Verschluesselung: Nachrichten in Raeumen werden standardmaessig Ende-zu-Ende-verschluesselt (Megolm/Olm). Der Server-Betreiber kann Nachrichteninhalte technisch nicht mitlesen. Zur Wiederherstellung des Nachrichtenverlaufs auf neuen Geraeten wird ein Wiederherstellungsschluessel (Recovery Key) je Benutzer erzeugt.
Speicherung des Wiederherstellungsschluessels: Damit Sie bei Geraetewechsel oder Geraeteverlust nicht den gesamten Chatverlauf verlieren, wird Ihr Wiederherstellungsschluessel verschluesselt in der KiEPhub-Datenbank abgelegt. Die Verschluesselung erfolgt symmetrisch mit dem anwendungsweiten Verschluesselungsschluessel (Laravel APP_KEY); im Klartext wird der Schluessel nicht gespeichert. Der Schluessel kann von Ihnen jederzeit ueber die Funktion „Schluessel anzeigen“ im Chat-Bereich von KiEPhub abgerufen werden. Jeder Selbst-Abruf wird intern protokolliert (Zeitstempel, Benutzer-ID, IP-Adresse). Wenn Sie den Schluessel ausschliesslich selbst aufbewahren moechten, koennen Sie ihn nach dem Anlegen aus der KiEPhub-Datenbank loeschen lassen (Anfrage an den Plattformbetreiber).
Handy-App (Element): Der Chat kann zusaetzlich in der Open-Source-App „Element“ genutzt werden. Die App verbindet sich direkt mit unserem Chat-Server. Fuer Benachrichtigungen auf dem Handy nutzt sie jedoch den Push-Dienst der Matrix.org Foundation (Vereinigtes Koenigreich) sowie Firebase Cloud Messaging (Google, USA) bzw. den Apple Push Notification Service (Apple, USA). Dabei werden ausschliesslich technische Kennungen uebertragen — die Kennung des Ereignisses und des Raumes sowie die Anzahl ungelesener Nachrichten —, keine Nachrichteninhalte. Diese Benachrichtigungen koennen in der App abgeschaltet werden; wenn Sie den Chat nur im Browser nutzen, findet diese Uebermittlung nicht statt.
Hosting: Die genutzte Matrix-Server-Instanz (Synapse) sowie die Chat-Oberflaeche in KiEPhub werden auf von uns bzw. dem Plattformbetreiber kontrollierten Servern innerhalb der Europaeischen Union betrieben. Abgesehen von den Push-Benachrichtigungen der Handy-App (siehe oben) findet keine Uebermittlung an externe Cloud-Dienste oder Drittlaender statt. Wir bzw. der Plattformbetreiber sind als Betreiber der Matrix-Instanz selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO; eine separate Auftragsverarbeitung durch Dritte erfolgt nicht.
Software-Hersteller: Als Server-Software kommt Matrix Synapse zum Einsatz, eine Open-Source-Software aus dem Matrix-Projekt (Matrix.org Foundation). Die Bedienoberflaeche des Chats ist Bestandteil von KiEPhub und wurde vom Plattformbetreiber selbst entwickelt; eine Chat-Oberflaeche eines Drittanbieters wird nicht eingesetzt. Da die Server-Software auf unserem eigenen Server laeuft, findet keine Datenuebermittlung an den Hersteller statt.
Cookies: Der Chat wird als Teil von KiEPhub ausgeliefert und nutzt dieselben technisch notwendigen Sitzungs-Cookies wie die uebrige Plattform; zusaetzliche Cookies eines Drittanbieters werden nicht gesetzt. Im Browser-internen Speicher (localStorage, IndexedDB) legt der Chat Ihre Anzeige-Einstellungen sowie die Verschluesselungs-Schluessel, die Sitzungs-Identifikatoren und eine lokale Kopie kuerzlich gelesener Nachrichten ab. Diese Daten verbleiben auf Ihrem Geraet und werden nicht an Dritte uebermittelt.
Zweck: Sichere interne Kommunikation, Austausch von Lern- und Verwaltungsinformationen, optionale Gruppenchats nach Bereichen oder Klassen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung — Bereitstellung der Kommunikationsplattform), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer einheitlichen Kommunikationsumgebung; fuer das Geburtsdatum: Schutz Minderjaehriger, siehe oben).
Aufbewahrung: Nachrichteninhalte verbleiben verschluesselt auf dem Matrix-Server, bis Sie diese im Chat loeschen oder Ihr Konto ausser Betrieb genommen wird. Auf Antrag werden Ihr Konto und ein gespeicherter Wiederherstellungsschluessel vollstaendig geloescht (Art. 17 DSGVO). Die Inhalte Ihrer Nachrichten werden dabei in den Raeumen entfernt, denen Sie zum Zeitpunkt der Loeschung angehoeren; in Raeumen, die Sie vorher verlassen haben, ist das technisch nicht moeglich. Die geleerte Nachricht bleibt als Platzhalter mit Ihrer Chat-Kennung als Absender stehen, Anzeigename und Profilbild werden entfernt. Nachrichten anderer Teilnehmender bleiben erhalten.
Videokonferenzen (BigBlueButton)
Dieses Unternehmen nutzt die Open-Source-Konferenzsoftware BigBlueButton fuer Online-Konferenzen, Unterrichtsraeume und Sprechstunden.
Verarbeitete Daten: Vor- und Nachname, Benutzername, E-Mail-Adresse (bei angemeldeten Teilnehmenden), Audio- und Video-Datenstroeme waehrend der Konferenz, geteilte Praesentationen und Whiteboard-Inhalte, Chat-Nachrichten, Beitritts- und Verlassenszeitpunkte, IP-Adresse waehrend der Sitzung.
Hosting: Der genutzte BigBlueButton-Server wird auf einer von uns kontrollierten Infrastruktur innerhalb der Europaeischen Union betrieben. Es findet keine Uebermittlung an externe Cloud-Dienste oder Drittlaender statt.
Software-Hersteller: Die eingesetzte Software ist BigBlueButton — eine Open-Source-Software, entwickelt durch BigBlueButton Inc. (Kanada). Da die Software lokal auf unserem Server laeuft, findet keine Datenuebermittlung an den Software-Hersteller statt.
Aufzeichnungen: Konferenzen werden aufgezeichnet, wenn dies fuer die jeweilige Stunde vorgesehen ist; dies wird vorher angekuendigt. Aufzeichnungen werden in unserer Konferenz-Software gespeichert und ein Jahr nach der Sitzung automatisch geloescht. Sie haben das Recht, der Aufzeichnung aus Gruenden zu widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation oder der Ihres Kindes ergeben (Art. 21 DSGVO); wir pruefen jeden Widerspruch einzeln und antworten schriftlich.
Gastlinks: Externe Personen koennen ueber einen Gastlink an Konferenzen teilnehmen, ohne ein Konto zu erstellen. Bei der Nutzung des Gastlinks werden der vom Gast selbst eingegebene Anzeigename, der Beitrittszeitpunkt sowie die IP-Adresse waehrend der Sitzung verarbeitet. Es erfolgt keine Identitaetspruefung der Gaeste.
Konferenz-Auswertung (Anwesenheits- und Aktivitaetsdokumentation)
Zur Qualitaetssicherung des Unterrichts und zur Anwesenheitsdokumentation werden nach Ende einer Konferenz folgende Daten dauerhaft in unsere Verwaltung uebertragen:
- Meeting-Name, Datum, Beginn und Ende
- Pro Teilnehmenden: Anzeigename, Rolle (Moderator/Teilnehmer), Beitritts- und Verlassenszeitpunkte, gesamte Anwesenheitsdauer
- Pro Teilnehmenden: Gesamtdauer mit eingeschalteter Kamera, Gesamtdauer mit offenem Mikrofon, Gesamtdauer mit aktivem Sprechen
- Bei Teilnehmenden mit Konto: Verknuepfung mit dem KiEPhub- oder Moodle-Benutzerprofil
- Bei Gaesten: Verknuepfung mit dem eingegebenen Anzeigenamen (anonym)
Inhalte werden NICHT gespeichert: Es werden keine Audio- oder Video-Aufnahmen, keine Chat-Nachrichten und keine Whiteboard-Inhalte aus der Konferenz in der Auswertung gespeichert. Erfasst werden ausschliesslich Metadaten (Zeitstempel, Dauern, Geraete-Status an/aus).
Zweck: Anwesenheitsdokumentation, Qualitaetssicherung, Nachvollziehbarkeit der Teilnahme an Pflicht-Veranstaltungen, Erkennung technischer Probleme.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsdurchfuehrung — Bereitstellung der Lern- und Konferenzangebote), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer Anwesenheitsdokumentation und Qualitaetssicherung). Bei Minderjaehrigen erfolgt die Verarbeitung im Einklang mit der elterlichen Einwilligung in die Plattformnutzung.
Wer hat Zugriff? Die Auswertung ist ausschliesslich fuer Verwaltungs-Mitarbeitende und Administratoren einsehbar (Rolle "Verwalter" oder "Administrator"). Lehrkraefte selbst haben keinen Zugriff auf die Anwesenheitsauswertung anderer Lehrkraefte oder einzelner Lernender.
Aufbewahrung: Aggregat-Daten (Anwesenheitsdauer, Kamera- und Mikrofon-Zeiten pro Teilnehmenden und Konferenz) werden bis zu einem Jahr aufbewahrt — sie dienen als Nachweis fuer abgerechnete Stunden ueber einen vollstaendigen Abrechnungszyklus samt spaeterer Rueckfragen. Detaillierte Roh-Ereignisse (einzelne Kamera-an/aus-Zeitpunkte) werden bis zu 180 Tage aufbewahrt. Danach werden die Daten automatisch geloescht.
Cookies in BigBlueButton: BigBlueButton setzt eigene technisch notwendige Sitzungs-Cookies zur Authentifizierung der Konferenzteilnahme. Diese verbleiben auf unserer Konferenz-Domain und werden nicht an Dritte uebermittelt.
Ihre Rechte: Sie koennen jederzeit Auskunft ueber Ihre in der Konferenz-Auswertung gespeicherten Daten verlangen (Art. 15 DSGVO) sowie deren Loeschung (Art. 17 DSGVO) — auch vor Ablauf der oben genannten Aufbewahrungsfristen.
Videokonferenzen und Aufzeichnungen (Jitsi Meet)
Wir nutzen die Open-Source-Konferenzsoftware Jitsi Meet (erreichbar unter https://jitsi-staging.kiepcloud.de) fuer Online-Unterricht, Lernraeume, Beratungen und Besprechungen. Die Software laeuft auf einem von uns angemieteten Server in Deutschland. Es findet keine Uebermittlung an externe Cloud-Dienste oder in Drittlaender statt. An den Hersteller der Software werden keine Daten uebermittelt.
Verarbeitete Daten waehrend einer Konferenz: angezeigter Name, bei angemeldeten Personen die Verknuepfung mit dem Benutzerkonto, Audio- und Video-Datenstroeme, ein geteilter Bildschirm, Chat-Nachrichten im Konferenzraum, Beitritts- und Verlassenszeitpunkte sowie die IP-Adresse waehrend der Sitzung.
Aufzeichnungen
Was aufgezeichnet wird: Einzelne Lernstunden werden aufgezeichnet. Nicht jede Stunde wird aufgezeichnet. Welche Stunden aufgezeichnet werden, entscheiden wir. Eine aufgezeichnete Stunde ist vorher als solche gekennzeichnet, und die Anleitung sagt zu Beginn der Stunde an, dass aufgezeichnet wird.
Was in der Aufzeichnung enthalten ist: Kamerabild und Ton aller Teilnehmenden, die angezeigten Namen, ein geteilter Bildschirm und der Chat des Konferenzraums. Es entsteht eine einzelne Videodatei. Eine einzelne Stimme oder ein einzelnes Kamerabild laesst sich daraus nicht entfernen. Unser Whiteboard und die Unterlagen auf der Lernbuehne sind nicht in der Videodatei enthalten, ausser jemand teilt sie ueber den Bildschirm.
In unseren Stunden gilt Kamerapflicht — auch in Stunden, die aufgezeichnet werden. Ein Ausblenden einzelner Teilnehmender aus einer Aufzeichnung bieten wir nicht an, weil unsere Konferenztechnik das nicht verlaesslich leisten kann.
Zwecke:
- Nachbereitung: Wer in der Stunde war, kann sie spaeter noch einmal ansehen.
- Aufklaerung: Wird der Vorwurf erhoben, in einer Stunde sei etwas vorgefallen, koennen wir nachpruefen, was geschehen ist. In unseren Stunden leiten teils aeltere Kinder juengere Kinder an. Die Aufzeichnung schuetzt in einem solchen Fall das betroffene Kind ebenso wie eine zu Unrecht beschuldigte Anleitung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an den beiden genannten Zwecken. Wir haben dazu eine schriftliche Abwaegung erstellt und dabei besonders gewichtet, dass es um Kinder geht. Sie koennen diese Abwaegung bei uns anfordern. Wir stuetzen die Aufzeichnung ausdruecklich nicht auf eine Einwilligung.
Ihr Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): Sie koennen der Aufzeichnung aus Gruenden widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation oder der Ihres Kindes ergeben. Formlos und ohne Kosten; eine Nachricht an uns genuegt. Wir pruefen jeden Widerspruch einzeln und antworten schriftlich. Ehrlich dazu: Ein Ausblenden einzelner Teilnehmender aus einer Aufzeichnung koennen wir nicht anbieten. Koennen wir einem Widerspruch deshalb nicht entsprechen, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, ob und wie die Teilnahme fortgesetzt werden kann.
Wer Zugriff hat: die Anleitung der Stunde; bei Lernstunden die Personen, die nachweislich in dieser Stunde anwesend waren; bei Kursen, Lerngruppen und Versammlungen die Personen, die zu diesem Konferenzraum gehoeren; sowie unsere Konferenz-Verwaltung. Jeder Zugriff der Verwaltung auf eine fremde Stunde wird protokolliert. Fuer den Zweck Aufklaerung wird eine Aufzeichnung nur bei einem konkreten Anlass geoeffnet; auch das wird protokolliert. Ein Durchsehen auf Verdacht findet nicht statt. Aufzeichnungen werden nicht veroeffentlicht und nicht an Dritte weitergegeben.
Aufbewahrung: Wir loeschen Aufzeichnungen ein Jahr nach der Stunde.
Gaeste: Externe Personen koennen im Einzelfall ueber einen Gastzugang teilnehmen. Da sie keinen Vertrag mit uns geschlossen haben und diesen Hinweis nicht kennen, fragen wir sie vor dem Eintritt ausdruecklich, ob sie mit einer moeglichen Aufzeichnung einverstanden sind. Wer nicht zustimmt, nimmt an dieser Stunde nicht teil. Verarbeitet werden dabei der selbst eingegebene Anzeigename, der Beitrittszeitpunkt und die IP-Adresse waehrend der Sitzung. Eine Identitaetspruefung findet nicht statt.
Ihre weiteren Rechte: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Loeschung (Art. 17), Einschraenkung der Verarbeitung (Art. 18) und Beschwerde bei der Aufsichtsbehoerde (Art. 77). Nach einem berechtigten Widerspruch koennen Sie auch die Loeschung bereits vorhandener Aufzeichnungen verlangen.
Online-Terminbuchung mit Kalender-Abgleich (Google Kalender)
Für die Online-Buchung von Beratungsgesprächen gleicht dieses Unternehmen die freien Zeiten seiner Beraterinnen und Berater mit deren Google-Kalendern ab (Modul „Sprechzeit"). So werden keine Termine zu Zeiten angeboten, zu denen die beratende Person bereits anderweitig belegt ist.
Welche Daten aus Google abgerufen werden: Ausschließlich belegte Zeiträume (Beginn und Ende) aus den Kalendern, die die beratende Person selbst dafür freigegeben hat. Titel, Orte, Beschreibungen und Teilnehmende von Kalendereinträgen werden nicht abgerufen – die Freigabe erlaubt technisch nur „frei/belegt".
Was in den Kalender der beratenden Person geschrieben wird: Zu einer Buchung der Name der buchenden Person, die Terminart, die Uhrzeit und ein Verweis auf unsere Seiten – in einen eigens dafür angelegten Kalender. Der Name steht im Titel des Eintrags, damit die beratende Person in ihrem Kalender erkennt, mit wem das Gespräch stattfindet. Solange der Termin nur angefragt ist, führt der Verweis auf die Übersichtsseite der beratenden Person und lautet für jeden Termin gleich. Sobald der Termin bestätigt ist, führt er direkt in den zugehörigen Gesprächsraum und enthält dafür dessen laufende Nummer (und nur diese); er wird zusätzlich als Ort des Termins hinterlegt, damit der Kalender eine Schaltfläche zum Beitreten anzeigt. E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Anliegen der buchenden Person werden nicht an Google übermittelt; der Eintrag wird auch ohne Teilnehmende angelegt, es ergeht also keine Kalendereinladung an die buchende Person.
Was die beratende Person zusätzlich aus ihrem eigenen Kalender schreiben lässt: Auf eigenen Wunsch überträgt dieses Unternehmen auch die persönlichen Einträge der beratenden Person selbst – ihre eigenen Termine und die Fristen aus ihrer persönlichen Aufgabenliste. Sie kann darüber hinaus einzelne ihrer eigenen Kalender-Ebenen – etwa ihre Verfügungszeiten – mit je einem eigenen Google-Kalender verknüpfen; dann werden auch deren Einträge übertragen. Übermittelt werden dabei Titel, Beginn und Ende des Eintrags sowie ein Verweis auf unsere Seiten. Diese Einträge betreffen allein die beratende Person. Ebenen mit Terminen anderer Personen – Gruppentermine, Konferenzen, Abwesenheiten, Stundenplan – lassen sich nicht verknüpfen. Die Übertragung läuft nur in eine Richtung: Einträge, die die beratende Person in Google anlegt, werden nicht nach KiEPhub übernommen.
Empfänger: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Eine Verarbeitung durch die Google LLC in den USA ist nicht ausgeschlossen; die Google LLC ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Übermittelt werden dabei die oben genannten Kalenderdaten der beratenden Person sowie der Name der buchenden Person.
Zweck und Rechtsgrundlage: Vermeidung von Doppelbuchungen sowie die Vorbereitung und Durchführung des gebuchten Gesprächs. Die beratende Person willigt beim Verbinden ihrer Kalender ein (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und kann die Verbindung jederzeit selbst trennen. Für die buchenden Personen dienen der Abgleich und der Eintrag im Kalender der beratenden Person – einschließlich des Namens – der verlässlichen Terminvergabe und der Durchführung des vereinbarten Gesprächs (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Speicherdauer: Die abgerufenen belegten Zeiträume werden alle fünf Minuten vollständig durch den neuesten Stand ersetzt, reichen höchstens 120 Tage in die Zukunft und werden beim Trennen der Verbindung sofort gelöscht. Die Kennungen der verbundenen Kalender werden verschlüsselt gespeichert. Die in den Kalender der beratenden Person geschriebenen Einträge verwaltet diese selbst; sie bleiben auch nach dem Trennen dort stehen, werden von diesem Unternehmen dann aber nicht mehr geändert.
Talentedorf (Gemeinschaftsnetz für Erwachsene)
Mit dem Modul „Talentedorf“ betreibt dieses Unternehmen ein Gemeinschaftsnetz für Erwachsene: einen Ort für Eltern, Großeltern, Selbstständige, Unternehmer und alle, die Kinder beim Aufwachsen begleiten, ganz gleich, auf welche Kita oder Schule die Kinder gehen. Mitglied im Dorf wird nur, wer selbst beitritt oder eine Einladung annimmt und dabei den Dorfregeln zustimmt; ohne diesen eigenen Schritt wird niemand aufgenommen.
Welche Daten: Zu Ihrer Dorf-Mitgliedschaft speichern wir die Art der Mitgliedschaft (etwa „für Mitglieder inklusive“), ihren Status, den Tag des Beginns und gegebenenfalls des Endes sowie die Zuordnung zu Ihrem Konto und zu Ihrer Karteikarte bei diesem Unternehmen. Sind Sie über eine Einladung ins Dorf gekommen, halten wir außerdem fest, wer Sie eingeladen hat (zuerst und zuletzt), wann Sie die Einladung angenommen haben, ob sie die Antwort des Dorf-Teams auf Ihre Anfrage war und ob Sie erst über das Dorf zu diesem Unternehmen gekommen sind. Steht auf Ihrer Karteikarte kein Geburtsdatum, speichern wir nur den Zeitpunkt, zu dem Sie Ihre Volljährigkeit bestätigt haben; das Geburtsdatum, das Sie dafür angeben, wird nach der Prüfung nicht gespeichert. Als Nachweis, dass Sie diese Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben, halten wir an der Dorf-Mitgliedschaft den Zeitpunkt, die Fassung der Erklärung, eine Prüfsumme dieses Abschnitts und die IP-Adresse fest, von der aus Sie bestätigt haben. Zu jeder Einladung, die Sie angenommen haben, halten wir außerdem gesondert fest, wer eingeladen hat, wann Sie angenommen haben, ob es die Antwort des Dorf-Teams auf Ihre Anfrage war und ob die einladende Person gemeldet hat, Sie nicht zu kennen, samt dem Zeitpunkt, zu dem ein Mitglied des Dorf-Teams diese Meldung erledigt hat, und wer das war. Endet Ihre Dorf-Mitgliedschaft, speichern wir neben dem Tag auch den Grund des Endes, etwa dass Sie das Dorf selbst verlassen haben.
Dorfbeitrag: Treten Sie dem Dorf mit einem Beitrag bei, speichern wir zu Ihrer Dorf-Mitgliedschaft die gewählte Stufe, den Auftrag und die Rechnungen. Name und Anschrift geben Sie in der Kasse an, wie bei jedem kostenpflichtigen Kauf; sie stehen am Auftrag und auf der Rechnung. Bezahlt wird per Karte über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Stripe erhält Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse und führt Sie als Kunden. Bei uns stehen Ihre Kundennummer bei Stripe, die Kennung Ihrer gemerkten Karte für die Beiträge der Folgejahre, die Kartenmarke und die letzten vier Ziffern der Karte. Außerdem halten wir den Zeitpunkt Ihrer ersten Aufnahme ins Dorf fest. Er ändert sich bei einem Wiedereintritt nicht und dient allein einer möglichen Auszeichnung der ersten Mitglieder des Dorfs.
Prüfung „für Mitglieder inklusive“: Ob Sie dem Dorf kostenfrei beitreten können, ergibt sich allein aus Angaben, die bei diesem Unternehmen bereits vorliegen: aus Ihrer Aufnahme als Nutzerin oder Nutzer dieses Unternehmens, aus einer bestehenden Mitgliedschaft und aus dem Geburtsdatum auf Ihrer Karteikarte, denn das Dorf ist Erwachsenen vorbehalten. Für diese Prüfung werden keine weiteren Daten erhoben und keine Daten an Dritte übermittelt. Ob die Voraussetzungen noch vorliegen, prüfen wir täglich: Endet Ihre Mitgliedschaft bei diesem Unternehmen, endet Ihre Dorf-Mitgliedschaft „für Mitglieder inklusive“ 30 Tage später. Sie endet sofort, wenn Ihre Karteikarte als die eines Kindes bekannt ist oder nicht mehr zu Ihrem Konto gehört. Ist das Dorf bei diesem Unternehmen ausgeschaltet, prüfen wir das weiter täglich; gehört Ihr Konto dann nicht mehr zu diesem Unternehmen, endet die Dorf-Mitgliedschaft 30 Tage später.
Geprüftes Geburtsdatum: Damit niemand sich durch einen eigenen Eintrag älter machen kann, zählt für das Dorf nur ein Geburtsdatum, das dieses Unternehmen geprüft hat – durch die Verwaltung, bei der Übernahme eines Änderungsantrags oder für ein Geburtsdatum, das schon vor der Eröffnung des Dorfs vorlag. Dazu halten wir fest, welches Geburtsdatum geprüft wurde, wann, auf welchem Weg und gegebenenfalls von wem. Ändert sich das Geburtsdatum auf Ihrer Karteikarte, löschen wir diesen Vermerk; dasselbe gilt, wenn die Karteikarte gelöscht wird. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, das Dorf Erwachsenen vorzubehalten und Kinder zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Einladung anfragen: Über die Webseite des Dorfs können Sie um eine Einladung bitten. Dabei speichern wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Ort, wie Sie vom Dorf erfahren haben, was Sie über sich schreiben, auf Wunsch, wer Sie im Dorf kennt, und Ihre Bestätigung, mindestens 18 Jahre alt zu sein. Erst wenn Sie Ihre Anfrage über den Link in der Bestätigungsmail bestätigt haben, sieht das Dorf-Team sie; ohne Bestätigung wird sie nach 7 Tagen gelöscht. Haben Sie die Anfrage nicht selbst geschickt, können Sie sie über den Link in der Bestätigungsmail auch sofort löschen. Anfragen bearbeitet nur das Dorf-Team; einsehen können sie außerdem die Betreiber der Plattform (siehe „Wer Zugriff hat“). Fragen Sie mit derselben Adresse mehrmals an, führen wir die Anfragen zusammen, ohne Ihre früheren Angaben zu überschreiben; gezählt werden nur die Anzahl und der Zeitpunkt der letzten Anfrage. Ist eine Einladung, die Sie auf Ihre Anfrage erhalten haben, abgelaufen oder ungültig geworden, ohne dass Sie sie angenommen haben, gilt eine erneute Anfrage als neue: Ihre neuen Angaben ersetzen dann die früheren, und Sie bekommen wieder eine Bestätigungsmail. Sind Sie schon im Dorf oder können Sie ihm als Mitglied dieses Unternehmens kostenfrei beitreten, speichern wir keine Anfrage, sondern schicken Ihnen eine E-Mail an die Anmeldeadresse Ihres Kontos; gehört die Adresse bei diesem Unternehmen zu einem Kind, speichern wir nichts und schicken keine E-Mail. Liegt zu Ihrer Adresse schon eine Anfrage vor, zählen wir dort in jedem Fall nur die weitere Anfrage (Anzahl und Zeitpunkt). Die Antwortseite ist in jedem Fall dieselbe. Zum Schutz vor Missbrauch zählen wir Anfragen höchstens 24 Stunden lang im Zwischenspeicher; Ihre IP-Adresse fließt dabei nur als Prüfwert ein und wird nicht mit der Anfrage gespeichert. Das Skript des Formulars misst nur die Zeit bis zum Absenden und setzt keine Cookies.
Mit Einladungskennung: Geben Sie im Formular die Kennung einer Einladung an, speichern wir Ihre Angaben als Vorstellung mit Bezug zu dieser Einladung und führen Sie weiter zu ihrer Annahme. Liegt zu Ihrer Adresse schon eine Anfrage vor, verbinden wir sie nur dann mit der Einladung, wenn diese an dieselbe Adresse ging; sonst zählen wir nur die weitere Anfrage. Hat jemand mit der Kennung einer Einladung an eine andere Adresse eine Vorstellung unter Ihrer Adresse angelegt oder hat ein Konto mit einer anderen Adresse die Einladung angenommen, gilt Ihre eigene Anfrage ohne Kennung als neue. Weil auch die einladende Person die Kennung kennt, geht eine Vorstellung nie ungefragt an das Dorf-Team: Beim Annehmen der Einladung zeigen wir die Vorstellung unter der Adresse der Einladung dem Konto, das genau diese Adresse trägt und bestätigt hat, und Sie geben sie frei oder verwerfen sie. Ist Ihre Adresse beim Annehmen noch nicht bestätigt oder kommt die Vorstellung erst danach an, entscheiden Sie danach auf der Seite der Einladung; die Startseite des Dorfs weist Sie darauf hin. Das Dorf-Team sieht eine Vorstellung erst, wenn Sie sie freigegeben haben; eine verworfene Vorstellung löschen wir sofort. Ohne Ihre Entscheidung sieht das Dorf-Team sie nie, und wir löschen sie mit der Frist für beantwortete Anfragen (siehe „Speicherdauer“).
Einladungen: Mitglieder des Dorfs können je Kalenderjahr bis zu 7 Menschen einladen, das Dorf-Team ohne diese Grenze. Zu einer Einladung speichern wir die eingeladene E-Mail-Adresse, eine private Notiz der einladenden Person (nur für sie sichtbar), die Einladungskennung, die Zeitpunkte und den Stand der Einladung. Die Einladungsmail nennt den Vornamen und den Anfangsbuchstaben des Nachnamens der einladenden Person. Die Einladung eines Mitglieds geht nicht an Adressen, für die eine Kontaktsperre besteht, und keine Einladungsmail geht an eine Adresse, die bei diesem Unternehmen zu einem Kind gehört. Eine Einladung gilt 14 Tage und kann einmal angenommen werden, auch mit einer anderen E-Mail-Adresse als der eingeladenen. Wer eingeladen hat, sieht den Namen der Person, die über die Einladung ins Dorf gekommen ist, 6 Monate lang ab der Annahme und kann in dieser Zeit melden, sie nicht zu kennen. War die Einladung die Antwort des Dorf-Teams auf eine Anfrage, sieht das Mitglied des Dorf-Teams, das sie verschickt hat, den Namen nur, solange es zum Dorf-Team gehört. Geben Sie auf der Startseite des Dorfs eine Einladungskennung ein, zählen wir zum Schutz vor Missbrauch Fehlversuche je Konto höchstens eine Stunde lang im Zwischenspeicher; die eingegebene Kennung speichern wir dabei nicht.
Konto über eine Einladung: Unter 18 Jahren entsteht über eine Einladung kein Konto; wer beim Annehmen ein Alter unter 18 Jahren angibt, macht die Einladung ungültig. In das Dorf aufgenommen werden Sie erst, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse bestätigt haben; bestätigen Sie sie nicht innerhalb von 7 Tagen, wird die Einladung wieder frei; die vorgemerkte Dorf-Mitgliedschaft sowie das dabei angelegte Konto und die dabei angelegte Karteikarte bei diesem Unternehmen löschen wir dann, sofern sie nicht anderweitig genutzt werden (etwa weil Sie Ihr Konto auch bei einem anderen Unternehmen verwenden). Bis über Ihre Aufnahme entschieden ist, vermerken wir dafür an der vorgemerkten Dorf-Mitgliedschaft, ob Ihr Konto, Ihre Zugehörigkeit zu diesem Unternehmen und Ihre Karteikarte erst beim Annehmen angelegt wurden; danach löschen wir diesen Vermerk. Haben Sie bei diesem Unternehmen schon eine Karteikarte, prüft die Verwaltung Ihr Konto wie jede andere Registrierung. Ihre Zustimmung zu den Dorfregeln und die Kenntnisnahme dieser Datenschutzerklärung halten wir mit Zeitpunkt, Fassung und IP-Adresse an der Dorf-Mitgliedschaft fest.
Nachweis der Zustimmung zu den Dorfregeln: Wenn Sie beitreten oder eine Einladung annehmen, halten wir fest, wann Sie zugestimmt haben, welcher Fassung der Dorfregeln, eine Prüfsumme des Wortlauts dieser Fassung und die IP-Adresse, von der aus Sie zugestimmt haben. Damit lässt sich belegen, welchen Regeln Sie zugestimmt haben.
Meldungen an das Dorf-Team: Melden Sie einen Menschen im Dorf, speichern wir Ihre Meldung mit dem Grund, den Sie wählen, Ihrem Text, dem Zeitpunkt und Ihrem Konto als meldender Person; Ihre IP-Adresse speichern wir dazu nicht. Zum Schutz vor Missbrauch zählen wir Meldungen je Konto höchstens eine Stunde lang im Zwischenspeicher. Meldungen zum selben Menschen führen wir in einer Akte zusammen. Die Akte enthält eine Kopie dessen, was gemeldet wurde, so wie es bei der ersten Meldung aussah, die Entscheidung des Dorf-Teams mit Begründung und Zeitpunkt, wer entschieden hat, einen Widerspruch der betroffenen Person und die Entscheidung darüber mit Begründung. Hat die Person, die Sie eingeladen hat, gemeldet, Sie nicht zu kennen, kann das Dorf-Team daraus eine Akte machen; als meldende Person gilt dann, wer eingeladen hat. Eine Meldung allein ändert nichts: Über jede Akte entscheidet ein Mensch aus dem Dorf-Team. Zu jeder Akte führen wir ein Protokoll der Schritte, etwa angelegt, entschieden oder widersprochen, mit dem Zeitpunkt und den beteiligten Konten, ohne Texte und ohne IP-Adresse.
Was Sie über eine Meldung erfahren: Entscheidet das Dorf-Team gegen Sie, über Ihren Widerspruch oder hebt es eine Sperre auf, bekommen Sie eine E-Mail, dass es eine Entscheidung gibt; die Begründung lesen Sie auf der Startseite des Dorfs. Einer Entscheidung gegen Sie können Sie dort einmal widersprechen, innerhalb von 6 Monaten; über den Widerspruch entscheidet ein anderes Mitglied des Dorf-Teams. Schließt das Dorf-Team eine Meldung über Sie ohne Befund ab, benachrichtigen wir Sie darüber nicht; in Ihrem Datenauszug steht die Akte dann nur mit dem Datum und dem Vermerk, dass kein Verstoß vorlag. Haben Sie selbst gemeldet, bekommen Sie eine E-Mail, sobald das Dorf-Team entschieden hat, und lesen 30 Tage lang auf der Startseite des Dorfs, ob es reagiert hat, nicht aber, wie.
Blockieren: Blockieren Sie einen Menschen im Dorf, speichern wir, wer wen blockiert hat und wann. Die Blockade gilt nur bei diesem Unternehmen. Ihre Blockaden sehen Sie auf der Startseite des Dorfs und können sie dort aufheben. Die blockierte Person benachrichtigen wir nicht.
Sperre durch das Dorf-Team: Sperrt das Dorf-Team das Dorf für Sie, vermerken wir die Sperre an Ihrer Dorf-Mitgliedschaft mit dem Tag der Sperre. Die Sperre schließt nur das Dorf; Ihr Konto und Ihre Zugehörigkeit zu diesem Unternehmen bleiben. Sie gilt, bis das Dorf-Team sie aufhebt. Hebt das Dorf-Team eine Sperre auf, hängen wir seine Begründung mit dem Tag an die Begründung der Akte an. Führt die Verwaltung zwei Ihrer Konten zusammen, gehen Sperre, Blockaden, Meldungen, Akten und die Angaben zu Ihren angenommenen Einladungen auf das Konto über, das bleibt.
Das Dorf verlassen: Sie können das Dorf auf seiner Startseite selbst verlassen. Ihre Dorf-Mitgliedschaft endet dann sofort; wir halten den Tag und den Grund des Endes fest. Ihre Einladungen, die noch offen sind, gelten danach nicht mehr. Haben Sie einen Dorfbeitrag, kündigen wir ihn dabei zum Ende des bezahlten Beitragsjahres; die Verwaltung erhält diese Kündigung wie jede andere. Ihr Konto, Ihre Karteikarte und Ihre Zugehörigkeit zu diesem Unternehmen bleiben; Ihr Konto können Sie in den Einstellungen löschen. Eine Akte über Sie läuft weiter. Ihre Dorf-Daten können Sie auf der Startseite des Dorfs als Datei herunterladen, auch nach dem Verlassen und nach einer Sperre, solange Ihre Dorf-Mitgliedschaft bei uns gespeichert ist. Die Datei enthält Ihre Dorf-Mitgliedschaft mit den Nachweisen, die Einladungen, die Sie angenommen oder selbst verschickt haben, Ihre Anfrage, Ihre Meldungen mit unserer Rückmeldung, Ihre Blockaden und die Akten über Sie, über die das Dorf-Team entschieden hat; wer Sie gemeldet oder blockiert hat, steht nicht darin. Ist das Dorf bei diesem Unternehmen ausgeschaltet, erhalten Sie diese Auskunft auf Anfrage.
Wer Zugriff hat: Ihre Dorf-Mitgliedschaft sehen Sie selbst auf der Startseite des Dorfs. Das Dorf-Team – die Mitglieder, die dieses Unternehmen mit der Betreuung des Dorfs beauftragt hat – sieht bestätigte Anfragen, Vorstellungen mit Einladungskennung, die die eingeladene Person selbst freigegeben hat, und Meldungen, dass die einladende Person jemanden nicht kennt (eine Meldung höchstens 6 Monate ab der Annahme der Einladung und nicht mehr, sobald die Dorf-Mitgliedschaft der gemeldeten Person beendet ist). Wer über eine Einladung ins Dorf gekommen ist und wer eingeladen hat, sieht das Dorf-Team 6 Monate lang ab der Annahme, für jede Dorf-Mitgliedschaft gleich lang, auch wenn sie inzwischen beendet ist. Wer Sie eingeladen hat, sieht Ihren Namen 6 Monate lang ab der Annahme. Meldungen und Akten sieht das Dorf-Team. Wer gemeldet hat oder gemeldet wurde, prüft die Meldung nicht und liest die Akte nicht, auch als Mitglied des Dorf-Teams. Das Dorf-Team nennt der gemeldeten Person nicht, wer gemeldet hat; bei einer Meldung zur eigenen Einladung ergibt es sich von selbst. Wer meldet, erfährt, ob das Dorf-Team reagiert hat, nicht wie. Blockaden sieht nur, wer blockiert hat. Die Verwaltung dieses Unternehmens sieht Ihre Karteikarte, bei Konten, die allein über das Dorf zu diesem Unternehmen gekommen sind, mit dem Kennzeichen „Dorf“, und bei einem Dorfbeitrag den Auftrag und die Rechnungen. Sie bekommt eine E-Mail, wenn ein Beitrag bestellt wird oder geklärt werden muss. Anfragen, Einladungen und Inhalte des Dorfs sieht sie nie, ebenso wenig Meldungen, Akten, Sperren, Blockaden und das Protokoll des Dorf-Teams. Endet bei einem Dorfbeitrag Ihre Dorf-Mitgliedschaft, erfährt die Verwaltung, dass sie endet, damit sie eine Erstattung prüfen kann, nie aber, warum. Das Dorf-Team sieht keine Beträge; es erfährt nur, dass ein Beitrag eingegangen ist, wenn zu dieser Person eine Meldung offen ist. Stripe verarbeitet die Zahlung als unser Zahlungsdienstleister. Die Betreiber der Plattform können die Seiten des Dorfs mit ihrem eigenen Konto einsehen, auch das, was das Dorf-Team sieht: Anfragen, Einladungen, die Liste der Mitglieder und Meldungen; sie handeln dort nicht für das Dorf-Team und ändern nichts. Öffnet ein Betreiber eine Meldung, vermerken wir das in ihrem Verlauf; das Dorf-Team sieht diesen Vermerk. Gehört ein Betreiber selbst als Mitglied des Dorfs zum Dorf-Team, handelt er dort wie jedes andere Mitglied des Dorf-Teams; auch das vermerken wir im Verlauf der Akte. In einer Simulation bleibt das Dorf verschlossen, auch für die Betreiber. Darüber hinaus haben nur die Personen Zugriff, die die Plattform technisch betreuen, und nur, soweit es für den Betrieb erforderlich ist.
Zweck und Rechtsgrundlage: Die Angaben zu einer Anfrage, zur Registrierung, zur Annahme einer Einladung und zur Dorf-Mitgliedschaft dienen Ihrer Teilnahme am Dorf (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Nachweise Ihrer Zustimmung, die Zuordnung zur einladenden Person, die Meldung, jemanden nicht zu kennen, den Schutz vor Missbrauch und die Einladungsmail, die wir im Auftrag eines Mitglieds verschicken, stützen wir auf unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): belegen zu können, welchen Regeln Sie zugestimmt haben, das Dorf als Netz von Menschen zu führen, die einander kennen, und es vor Missbrauch zu schützen. Die Angaben zu Ihrem Dorfbeitrag verarbeiten wir zur Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), Rechnungen bewahren wir nach den gesetzlichen Fristen auf (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Den Zeitpunkt Ihrer ersten Aufnahme stützen wir auf unser berechtigtes Interesse, die ersten Mitglieder des Dorfs auszeichnen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Meldungen, Akten, Entscheidungen und Widersprüche, die Sperre, Blockaden, die Angaben zu angenommenen Einladungen und das Protokoll des Dorf-Teams stützen wir auf unser berechtigtes Interesse, die Mitglieder des Dorfs und Kinder zu schützen und das Dorf vor Missbrauch zu bewahren (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Das Ende Ihrer Dorf-Mitgliedschaft, auch wenn Sie das Dorf selbst verlassen, verarbeiten wir zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Der Text einer Meldung kann Angaben zum Verdacht einer Straftat enthalten (Art. 10 DSGVO); wir verarbeiten ihn allein, damit das Dorf-Team die Meldung prüfen kann.
Speicherdauer:
- Anfragen ohne Bestätigung löschen wir 7 Tage nach der letzten Anfrage, abgelehnte 90 Tage nach der Entscheidung, beantwortete (mit einer Einladung oder als Vorstellung mit Einladungskennung, freigegeben oder nicht) 30 Tage nach der Annahme der Einladung oder, ohne Annahme, nach ihrem Ablauf, eine Vorstellung, die Sie verwerfen, sofort, offene und zurückgestellte 12 Monate nach der letzten Anfrage.
- Einladungen löschen wir 30 Tage nach der Annahme oder, ohne Annahme, nach ihrem Ablauf – auch zurückgezogene und ungültig gewordene. Wer Sie eingeladen hat, bleibt an Ihrer Dorf-Mitgliedschaft vermerkt.
- Haben Sie nach dem Annehmen einer Einladung Ihre E-Mail-Adresse nicht bestätigt, löschen wir 7 Tage nach der Annahme die vorgemerkte Dorf-Mitgliedschaft und, sofern sie nicht anderweitig genutzt werden, das dabei angelegte Konto und die dabei angelegte Karteikarte bei diesem Unternehmen. Hängt daran inzwischen etwas anderes, etwa eine Bestellung, entscheidet darüber die Verwaltung dieses Unternehmens.
- Die Angaben zur Dorf-Mitgliedschaft speichern wir, solange sie besteht. Wartet sie nach einer angenommenen Einladung noch auf einen Beitrag, endet sie nach 6 Monaten. Nach ihrem Ende bewahren wir die Nachweise der Zustimmung, die Zuordnung zur einladenden Person und die Selbstauskunft zur Volljährigkeit höchstens 3 Jahre auf. Danach bleiben, solange Ihr Konto zu diesem Unternehmen gehört, nur Art, Status, Beginn und Ende, die Zuordnung zu Ihrem Konto und zu Ihrer Karteikarte, der Zeitpunkt, zu dem über Ihre Aufnahme entschieden wurde, sowie der Vermerk, ob Sie über das Dorf gekommen sind; gehört es nicht mehr dazu, löschen wir auch diese.
- Bleibt ein Beitrag offen, beginnt frühestens 14 Tage nach der Fälligkeit und nur nach einer gescheiterten Abbuchung eine Frist von 30 Tagen. Bleibt er auch dann offen, endet die Dorf-Mitgliedschaft.
- Ihre gemerkte Karte bleibt bei Stripe, solange Ihre Dorf-Mitgliedschaft läuft. In der Nacht nach dem Ende des Auftrags lösen wir sie und löschen die beiden Kennungen bei uns, sofern kein anderer laufender Auftrag sie nutzt.
- Die Zuordnung zum Auftrag und den Zeitpunkt der ersten Aufnahme löschen wir mit den übrigen Nachweisen 3 Jahre nach dem Ende. Auftrag und Rechnungen bewahren wir nach den gesetzlichen Fristen auf.
- Den Vermerk über das geprüfte Geburtsdatum speichern wir, solange das Geburtsdatum auf Ihrer Karteikarte unverändert besteht.
- Ist das Dorf für Sie gesperrt, kürzen wir die Angaben zu Ihrer Dorf-Mitgliedschaft 3 Jahre nach der Sperre wie bei einer beendeten. Die Sperre selbst bleibt vermerkt, solange sie besteht, auch wenn Ihr Konto nicht mehr zu diesem Unternehmen gehört.
- Bei einer Meldung löschen wir 12 Monate nach dem Abschluss der Akte den Text der Meldung, ebenso die Kopie des Gemeldeten in der Akte. Wer gemeldet hat, bleibt vermerkt, bis wir die Akte löschen, damit diese Person die Akte auch als Mitglied des Dorf-Teams nie prüft oder liest. Den Namen der meldenden Person zeigt die Akte dem Dorf-Team ab derselben Frist nicht mehr. Eine Akte, die das Dorf-Team ohne Befund abgeschlossen hat, löschen wir nach derselben Frist ganz, mit ihren Meldungen. Jede andere Akte löschen wir mit ihren Meldungen 3 Jahre nach ihrem Abschluss, nie aber, solange die Sperre besteht, die das Dorf-Team in dieser Akte entschieden hat. Abgeschlossen ist eine Akte mit einer Entscheidung ohne Befund, mit der Entscheidung über einen Widerspruch, mit dem Aufheben einer Sperre und sonst, sobald die Frist für einen Widerspruch von 6 Monaten abgelaufen ist. Ist eine Akte nicht abgeschlossen, laufen beide Fristen ab dem Widerspruch, sonst ab der Entscheidung, sonst ab der letzten Meldung.
- Das Protokoll des Dorf-Teams löschen wir 3 Jahre nach jedem Eintrag.
- Die gesonderten Angaben zu einer angenommenen Einladung löschen wir 6 Monate nach der Annahme. Ist dann noch eine Meldung offen, dass die einladende Person Sie nicht kennt, und wartet Ihre Dorf-Mitgliedschaft noch, löschen wir sie erst, wenn die Meldung erledigt ist oder Ihre Dorf-Mitgliedschaft nicht mehr wartet. Wird die Einladung wieder frei, weil Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht bestätigt haben, löschen wir diese Angaben mit der vorgemerkten Dorf-Mitgliedschaft.
- Eine Blockade speichern wir, bis Sie sie aufheben. Eine eigene Blockade bleibt nach dem Ende Ihrer Dorf-Mitgliedschaft bestehen, auch nach einer Sperre, bis Sie sie aufheben, längstens 3 Jahre.
- Löschen Sie Ihr Konto, löschen wir sofort Ihre Dorf-Mitgliedschaft, Ihre Blockaden und die Blockaden gegen Sie sowie die gesonderten Angaben zu den Einladungen, die Sie angenommen haben; in Meldungen, die Sie geschickt haben, löschen wir, wer gemeldet hat. Akten über Sie bleiben bis zu ihrer Frist. Besteht eine Sperre aus einer dieser Akten, schließen wir die Akte mit dem Löschen ab, und ihre Frist beginnt.
Karten auf dem Marktplatz (OpenStreetMap)
Auf dem Marktplatz zeigen wir Angebote auf Karten: auf der Seite eines Angebots, in der Kartenansicht von „Entdecken“ und im Angebote-Anzeiger des Talentedorfs. Wer ein Angebot einstellt, setzt dessen Ort auf einer Karte. Die Karten beruhen auf den freien Daten von OpenStreetMap.
Was Ihr Browser dabei abruft: Öffnen Sie eine Seite mit Karte, lädt Ihr Browser zwei Dinge von fremden Servern:
- das Kartenprogramm Leaflet von unpkg.com, einem öffentlichen Verteiler für Programmbibliotheken. unpkg.com wird über ein weltweites Servernetz ausgeliefert; ein Abruf kann deshalb auch über Server außerhalb der Europäischen Union laufen.
- die Kartenbilder von tile.openstreetmap.de, einem Dienst des FOSSGIS e.V. mit Servern in Deutschland.
Bei diesen Abrufen erhält der jeweilige Betreiber – wie bei jedem Abruf im Internet – Ihre IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die abgerufene Datei oder den Kartenausschnitt, Angaben zu Ihrem Browser und zur aufrufenden Webseite. Weitere Daten über Sie geben wir an diese Betreiber nicht weiter. Ohne diese Abrufe erscheint keine Karte; die Angebote finden Sie dann weiterhin in der Liste.
Anschriften und Orte: Damit ein Angebot auf der Karte erscheint, fragt unser Server den Dienst Nominatim der OpenStreetMap Foundation nach der Anschrift des Angebots (Straße, Postleitzahl, Ort, Land). Ebenso fragt unser Server Nominatim nach dem Ortsnamen oder der Postleitzahl, die Sie in „Entdecken“ eingeben, um in Ihrer Nähe zu suchen, und im Angebote-Anzeiger als Mittelpunkt eines Suchkreises. Übermittelt wird dabei nur die Anschrift oder der Ortsname – nicht Ihr Name und nicht Ihre IP-Adresse. Gefundene Orte merkt sich unser Server bis zu 30 Tage ohne Bezug zu Ihrer Person, damit dieselbe Suche nicht jedes Mal erneut an Nominatim geht. Die OpenStreetMap Foundation sitzt im Vereinigten Königreich; für das Vereinigte Königreich hat die Europäische Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau festgestellt (Art. 45 DSGVO).
Angebote mit „Adresse folgt nach Anmeldung“: Liegt ein Angebot zum Beispiel bei jemandem zu Hause, kann der Anbieter diese Einstellung wählen. Dann zeigen Karten, Entfernungen und Suche nur einen ungefähren Ort (auf etwa einen Kilometer gerundet), öffentlich stehen nur Postleitzahl und Ort. Die genaue Anschrift erfahren nur Personen, die sich für das Angebot angemeldet haben.
Ihre Eingaben in der Suche: Den Ort, die Suchkreise auf der Karte (ihren Mittelpunkt runden wir auf etwa einen Kilometer), den Monat oder Zeitraum und – wenn Sie es angeben – das Alter Ihres Kindes bzw. den Altersbereich verwenden wir nur, um passende Angebote zu zeigen. Wir ordnen diese Angaben keiner Person zu und speichern sie nicht in einem Konto. Sie stehen in der Adresse der Seite, damit Sie eine Suche teilen oder später wieder aufrufen können. Vom Ort eines Suchkreises im Angebote-Anzeiger steht dort nur der gefundene Ort (Postleitzahl und Ortsname), nie Ihre Eingabe selbst. Wie jede aufgerufene Adresse können diese Angaben auch in den Protokolldateien unseres Servers und in Ihrer Sitzung stehen; für beide gelten die allgemeinen Speicherfristen dieser Erklärung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – unser berechtigtes Interesse, Angebote verständlich auf einer Karte zu zeigen und nach Entfernung zu ordnen, ohne dafür einen eigenen Kartendienst zu betreiben. Für die Anschrift eines Angebots, das Sie selbst einstellen, außerdem Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Bilder der Angebote (KI-Bild)
Hat ein Angebot kein eigenes Bild, kann unser eigener Server eines dazu malen – mit einer Bild-KI (Stable Diffusion); die kurze Bildbeschreibung dafür schreibt ein Sprachmodell (Ollama) auf demselben Server. Solche Bilder tragen den Hinweis „KI-Bild“. Grundlage sind nur Titel, Art (Seminar oder Vortrag) und Fähigkeitsbereich des Angebots sowie ein Bildwunsch, den der Anbieter angeben kann – so, wie der Anbieter sie schreibt. Beschreibung, Leitung und Anschrift geben wir dafür nicht weiter; steht der Name der Leitung im Titel oder im Bildwunsch, nehmen wir ihn vorher heraus. Die Anbieter bitten wir, dort keine Namen zu nennen. An Dritte geben wir dabei nichts weiter.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – wir stellen Ihr Angebot so dar, wie Sie es bei uns einstellen.
Notizen zu Beratungsgesprächen
Zu einem Beratungsgespräch hält die beratende Person eigene Notizen fest und kann sie auch als Datei ablegen – zum Beispiel ein Foto handschriftlicher Notizen oder eine PDF. Die Verwaltung kann solche Dateien außerdem direkt in der Akte (dem Vorgang) einer Person ablegen, etwa nach einem Gespräch, das nicht über die Terminbuchung lief. Solche Notizen können Angaben zum Kind enthalten, etwa zu Lernstand, Förderwünschen oder vereinbarten nächsten Schritten.
Wo die Notizen abgelegt werden: Die Notizen gehören zur Karteikarte der Person, die das Gespräch gebucht oder geführt hat, und liegen dort in der Akte (dem Vorgang) zu diesem Gespräch. Wer ohne Kundenkonto gebucht hat, erhält dafür eine Karteikarte, die nur den Namen und die E-Mail-Adresse enthält und in den Stammdaten der Verwaltung ausgeblendet bleibt. Eine solche Karteikarte kann die Verwaltung auch nach einem Gespräch ohne Buchung anlegen, auch zu früheren Gesprächen aus Papierunterlagen; dann genügt der Name. Wenden Sie sich später wieder an uns, findet die Verwaltung diese Karteikarte über Ihren Namen wieder und kann sie ergänzen und in die Stammdaten übernehmen. Dafür vergleichen wir solche Karteikarten automatisch mit den Namen und E-Mail-Adressen der übrigen Karteikarten desselben Unternehmens; zusammengeführt wird dabei nichts, das entscheidet ein Mensch. Legt dieselbe Person später ein Kundenkonto mit derselben E-Mail-Adresse an und bestätigt diese, wird diese Karteikarte mit ihrem Konto zusammengeführt.
Wer Zugriff hat: Ändern und löschen kann die Notizen zu einem gebuchten Gespräch nur die beratende Person, die es geführt hat. Lesen können sie außerdem die Mitarbeitenden der Verwaltung, die Personendaten verwalten dürfen. Direkt in der Akte abgelegte Notizen können diese Mitarbeitenden auch ändern und löschen. Im eigenen Kundenkonto werden die Notizen nicht angezeigt.
Zweck und Rechtsgrundlage: Dokumentation des Beratungsgesprächs, Vorbereitung von Folgegesprächen und – falls Sie sich anschließend anmelden – die Aufnahme und Betreuung durch die Verwaltung, jeweils im Rahmen der Beratung, die Sie angefragt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Angaben zur Gesundheit Ihres Kindes werden nur festgehalten, wenn Sie diese im Gespräch ausdrücklich für die Beratung mitteilen (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO); Sie können dem jederzeit widersprechen und die Löschung verlangen.
Speicherdauer: Eine abgelegte Notiz-Datei wird 10 Jahre nach unserem letzten Kontakt mit Ihnen (Gespräch, Anruf, E-Mail, Brief oder Nachricht) automatisch gelöscht. Bei einer Notiz ohne gebuchten Termin zählt als Gespräch das von der Verwaltung eingetragene Gesprächsdatum. Liegt zu diesem Zeitpunkt noch keine Zusammenfassung vor, etwa weil die Notiz gerade erst abgelegt wurde, wartet die Löschung auf sie, längstens bis 7 Tage nach dem Ablegen.
Speicherdauer ohne Kundenkonto: Ist 10 Jahre nach unserem letzten Kontakt mit Ihnen (Gespräch, Anruf, E-Mail, Brief oder Nachricht) kein Konto dazugekommen, wird eine solche ausgeblendete Karteikarte automatisch gelöscht – mit Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und den Notizen zu diesen Gesprächen. Vom Gespräch selbst bleibt nur ein Eintrag ohne Personenbezug stehen (Datum, Art des Termins, beratende Person, ob es stattgefunden hat und welches Angebot empfohlen wurde), damit das Unternehmen weiß, wie viele Beratungen es geführt hat. Haben Sie innerhalb dieser Zeit wieder Kontakt mit uns, beginnt die Frist neu. Hängt an der Karteikarte mehr als das Gespräch, etwa ein Auftrag, eine Datei oder ein offener Rückrufwunsch, oder steht sie als Beteiligte in der Akte einer anderen Person, wird sie nicht automatisch gelöscht.
Auswertung der Notizen durch eine eigene KI
Was mit der Datei geschieht: Sie wird auf den Servern dieses Unternehmens gespeichert. Eine KI, die auf eigenen Servern betrieben wird, schreibt die Notizen ab und fasst sie in wenigen Stichpunkten zusammen, damit sie später wiedergefunden werden. Dabei wird kein externer KI-Dienst genutzt; die Inhalte werden nicht an Dritte übermittelt und nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. An die KI gehen nur das Bild der Notizen bzw. der abgeschriebene Text – weder der Name der Familie noch der Dateiname noch Kontaktdaten. Die beratende Person – bei einer direkt in der Akte abgelegten Notiz die Verwaltung – kann Abschrift und Zusammenfassung jederzeit einsehen und berichtigen oder die Datei samt Abschrift löschen. Wird etwas berichtigt, bleibt die ursprüngliche Fassung der KI daneben gespeichert, damit sich die Erkennung künftiger Notizen verbessern lässt; ein KI-Modell wird damit nicht trainiert.
Speicherdauer der Abschrift: Die vollständige Abschrift wird zusammen mit der Datei und einer aufgehobenen ursprünglichen Fassung der KI 10 Jahre nach unserem letzten Kontakt mit Ihnen gelöscht, und wenn dann noch keine Zusammenfassung vorliegt, sobald sie vorliegt, längstens bis 7 Tage nach dem Ablegen; die kurze Zusammenfassung bleibt als Teil der Beratungsdokumentation erhalten, bis die Beratungsunterlagen insgesamt gelöscht werden. Wird eine Karteikarte ohne Kundenkonto nach Frist gelöscht, geht die Zusammenfassung mit.
Spam-Erkennung in unseren E-Mail-Postfächern durch eine eigene KI
Was geschieht: Markiert jemand bei uns eine E-Mail als Spam oder ausdrücklich als „kein Spam", berechnet eine KI, die auf eigenen Servern betrieben wird, aus Betreff, Absender und dem Anfang des Textes einen sogenannten Fingerabdruck: eine Reihe von Zahlen, die den Inhalt grob beschreibt. Neu eingehende E-Mails bekommen ebenfalls einen solchen Fingerabdruck. Ähnelt er gelerntem Spam, wird die E-Mail bei uns als „Spam-Verdacht" angezeigt. Sie wird dabei weder verschoben noch gelöscht; das entscheidet ein Mensch.
Was gespeichert wird: Nur der Fingerabdruck der als Spam oder als „kein Spam" markierten E-Mails und bei einem Verdacht die Nummer der E-Mail im Postfach. Der Text der E-Mail wird dafür nicht gespeichert. Es wird kein externer KI-Dienst genutzt; die Inhalte werden nicht an Dritte übermittelt und nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
Zweck und Rechtsgrundlage: Schutz unserer Postfächer vor unerwünschten und betrügerischen E-Mails; berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Speicherdauer: Je Art (Spam, kein Spam) bleiben die neuesten 500 Fingerabdrücke erhalten, ältere werden gelöscht. Ein Verdacht verschwindet, sobald über die E-Mail entschieden ist oder das Postfach gelöscht wird.
Stand bei der Freigabe
Wird eine Anmeldung oder ein Benutzerkonto freigegeben, durch die Verwaltung oder in bestimmten Fällen automatisch, etwa nach einem Kauf, halten wir fest, welche Angaben dabei vorlagen. So bleibt nachvollziehbar, worauf die Entscheidung beruhte.
Welche Daten: Name, E-Mail-Adresse, Geschlecht, Geburtsdatum und Anschrift, der Stand des Anmeldebogens mit Ihren freien Angaben, Art und Bezeichnung Ihrer Dokumente ohne die Dateien selbst sowie Name, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse Ihrer Kinder.
Wie lange: Diese Aufzeichnung wird nachträglich nicht angepasst, auch wenn Sie Angaben berichtigen oder Dateien löschen. Wir löschen sie spätestens 12 Monate nach der Freigabe. In unseren Datensicherungen kann sie danach noch rund ein Jahr enthalten sein, dort wird sie nicht einzeln gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist es, Entscheidungen über Anmeldungen nachvollziehen zu können.
Zahlungsdienstleister
Wenn Sie bei diesem Unternehmen etwas bestellen und bezahlen, verarbeiten wir die dafür nötigen Angaben. Je nach gewählter Zahlungsart sind folgende Stellen beteiligt:
Stripe (Kartenzahlung und SEPA-Lastschrift): Zahlungen per Karte oder Lastschrift wickelt die Stripe Payments Europe, Limited, One Wilton Park, Wilton Place, Dublin 2, D02 FX04, Irland, ab. Karten- und Kontodaten geben Sie in ein Eingabefeld von Stripe ein; sie gehen direkt an Stripe, bei uns wird keine vollständige Kartennummer gespeichert. Stripe erhält außerdem Betrag, Bestellnummer, Name und E-Mail-Adresse und prüft Zahlungen zum Schutz vor Betrug. Näheres in der Datenschutzerklärung von Stripe: stripe.com/de/privacy
Was schon beim Öffnen der Kasse geschieht: Unsere Kasse lädt ein Programm von Stripe. Es wertet zur Betrugserkennung Merkmale Ihres Browsers und Geräts sowie Ihre Aktivität auf der Seite aus, zum Beispiel Mausbewegungen, und sendet sie an Stripe. Das geschieht unabhängig davon, womit Sie am Ende bezahlen. Das Laden dieses Programms, die Betrugserkennung und die Einbindung der angebotenen Zahlungsarten stützen wir auf unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und funktionierenden Bezahlvorgang (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Sobald das Zahlungsfeld erscheint: Das Programm von Stripe lädt dann außerdem Bestandteile von Google Pay von Servern von Google und bindet den Dienst hCaptcha der Intuition Machines, Inc. (USA) ein, den Stripe zur Abwehr automatisierter Zugriffe einsetzt. Google und hCaptcha erhalten dabei technisch bedingt Ihre IP-Adresse und Angaben zu Ihrem Browser, auch wenn Sie nicht mit Google Pay bezahlen.
Weitere Zahlungsarten: Je nach Gerät, Browser und Land zeigen das Zahlungsfeld und die Bezahlseite von Stripe neben der Karte weitere Zahlungsarten. Wählen Sie eine davon, kommen die folgenden Stellen hinzu; für diesen Schritt gelten zusätzlich deren Bedingungen und Datenschutzbestimmungen.
- Apple Pay: Sie bestätigen die Zahlung auf Ihrem Apple-Gerät; Apple erhält dafür verschlüsselte Zahlungsinformationen. Anbieter ist die Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland. Näheres: apple.com/de/legal/privacy/data/de/apple-pay
- Google Pay: Sie bestätigen die Zahlung in Ihrem Google-Konto. Google kann dabei unter anderem Datum, Uhrzeit und Betrag der Zahlung, den Zahlungsempfänger, die Zahlungsmethode sowie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse erheben. Anbieter ist die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Näheres: Datenschutzhinweis von Google Payments
- Klarna: Klarna wickelt die Zahlung ab und erhält dafür Ihre Kontakt- und Zahlungsangaben sowie Angaben zum Kauf und zu Ihrem Gerät; je nach Zahlungsart kann Klarna Auskünfte von Kreditauskunfteien einholen. Anbieter ist die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden. Näheres: klarna.com/de/datenschutz
- Link: Ein Dienst von Stripe, mit dem Sie Zahlungsangaben speichern und bei weiteren Händlern wiederverwenden können. Nutzen Sie Link, speichert Stripe in Ihrem Link-Konto unter anderem Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten, Ihre Anschrift und Ihre Zahlungsangaben. Näheres: link.com/de/privacy
- Andere Zahlungsarten: Bei Zahlungsarten wie EPS, Bancontact, BLIK, MobilePay, Amazon Pay oder Samsung Pay leitet Stripe Sie an Ihre Bank oder den jeweiligen Anbieter weiter oder übergibt die dafür nötigen Angaben.
Von all diesen Stellen erhalten wir nur die Angaben, die wir zur Zuordnung der Zahlung brauchen, nie Ihre vollständige Kartennummer.
Eigener Bankeinzug (SEPA-Lastschrift): Wählen Sie den Bankeinzug, speichern wir Kontoinhaber, IBAN und das von Ihnen erteilte SEPA-Lastschriftmandat und ziehen den Betrag bei Fälligkeit über unsere Bank ein. Die Angaben gehen dabei nur an unsere Bank und an Ihre Bank. Erteilen Sie das Mandat online, halten wir als Nachweis zusätzlich den Zeitpunkt Ihrer Zustimmung, den wortgetreuen Zustimmungstext und die IP-Adresse fest, von der aus Sie zugestimmt haben; ohne diesen Nachweis könnten wir eine bestrittene Lastschrift nicht belegen (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Mandat und Nachweis bewahren wir auf, solange das Mandat gilt, danach so lange, wie eine Lastschrift noch zurückgegeben werden kann, und darüber hinaus im Rahmen der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen.
Übermittlung in Drittländer: Die oben genannten Stellen können personenbezogene Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeiten, insbesondere in den USA. Als Garantie dafür geben sie an (Art. 46 DSGVO):
- Stripe: das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
- Apple: Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
- Google: das EU-US Data Privacy Framework und, soweit nötig, Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
- Klarna: vorrangig Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, daneben Angemessenheitsbeschlüsse, das EU-US Data Privacy Framework und verbindliche unternehmensinterne Datenschutzvorschriften.
- hCaptcha (Intuition Machines, Inc.): das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
Zweck und Rechtsgrundlage: Abwicklung der Zahlung zu Ihrer Bestellung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Zahlungs- und Buchungsbelege bewahren wir nach den gesetzlichen Fristen auf (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
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